Mit Teamgeist in die Wahlen 2026
6. Februar 2026 – Die Mitte Obwalden hat im voll besetzten Metzgern Saal in Sarnen ihre Parteiversammlung abgehalten. Die Mitglieder fassten die Parolen zu den Abstimmungen vom 8. März und stimmten sich gemeinsam auf den Wahlkampf ein. Der Besuch des Mitte-Parteipräsidenten und Nationalrats Philipp Matthias Bregy verlieh der Versammlung zusätzliches Gewicht.
Viermal Nein
Zu Beginn der Versammlung standen die Parolenfassungen zu den Vorlagen vom 8. März im Zentrum. Die Mitglieder lehnen die Bargeldinitiative deutlich ab, sprechen sich jedoch klar für den direkten Gegenvorschlag aus. Auch zur SRG-Initiative sagt Die Mitte Obwalden deutlich Nein. Regierungsrat Christoph Amstad betont bei seiner Präsentation der Vorlage die Bedeutung eines starken medialen Service Public: «Eine funktionierende Demokratie ist auf verlässliche Information angewiesen. Gerade für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Randregionen ist eine starke SRG zentral.»
Ebenfalls abgelehnt wird die Klimafonds-Initiative. Zur Individualbesteuerung fasste Die Mitte Obwalden ebenfalls klar die Nein-Parole. Regierungsrätin Cornelia Kaufmann-Hurschler sagte: «Die Abschaffung der Heiratsstrafe ist wichtig. Der nun gewählte Weg geht jedoch viel weiter als nötig. Die Kantone haben auf ihrer Ebene längst Massnahmen zur Korrektur der Heiratsstrafe umgesetzt, z.B. Obwalden mit dem Einheitstarif (Flat-Rate) oder andere Kantone mit einfacher umzusetzenden Splitting-Lösungen. Es gibt einfachere und günstigere Lösungen als die Individualbesteuerung. Mit der Vorlage zwingt man alle Kantone zu einer Lösung für ein Problem, welches hauptsächlich bei der direkten Bundessteuer besteht. Die Kantone haben ihre Hausaufgaben diesbezüglich schon gemacht. Die Vorlage schafft mehr Bürokratie, erhebliche Mehrkosten und neue Ungerechtigkeiten. Die Individualbesteuerung ist deshalb der falsche Weg.»
Obwalden aus der Mitte heraus gestalten
Im zweiten Teil der Versammlung präsentierte Co-Präsident Dominik Imfeld offiziell die Kandidierenden für die Kantonsratswahlen. 39 Kandidatinnen und Kandidaten treten am 8. März für Die Mitte Obwalden an. «Ich bin stolz, ein so engagiertes und vielfältiges Team präsentieren zu dürfen. Diese Kandidierenden stehen für ein Obwalden, das aus der Mitte heraus gestaltet wird. Verantwortungsvoll, lösungsorientiert und nahe bei den Menschen», sagte Imfeld.
Das Kandidierendenfeld verbindet Erfahrung und Erneuerung. Neben 15 bisherigen Kantonsrätinnen und Kantonsräten kandidieren 24 neue Persönlichkeiten. Die Kandidierenden sind zwischen 24 und 71 Jahre alt (Durchschnittsalter 47) und bilden dank ihren unterschiedlichen Hintergründen die Vielfalt der Bevölkerung ab. Mit einem Frauenanteil von 41 Prozent setzt Die Mitte Obwalden zudem ein klares Zeichen für mehr Ausgewogenheit im Kantonsparlament.
Zum Abschluss der Parteiversammlung richtete Mitte-Parteipräsident Philipp Matthias Bregy das Wort an die Anwesenden. Er erinnerte an den Gestaltungsanspruch der Mitte zwischen den politischen Polen. Mit den Schwerpunkten Sicherheit, Gerechtigkeit und Wohlstand unterstrich er die Bedeutung von verantwortungsvollen und langfristig tragfähigen Lösungen. «Die Mitte übernimmt Verantwortung, auch wenn der Weg nicht immer der bequemste ist. Politik entsteht in den Kantonen, Gemeinden und bei den engagierten Menschen vor Ort. Gemeinsam gestalten wir die Schweiz», so Bregy.
Mit klaren Parolen und einem starken Team geht Die Mitte Obwalden motiviert in die Wahlen 2026. Ziel bleibt es, den Kanton Obwalden engagiert, verantwortungsbewusst und im Dialog mit der Bevölkerung weiterzuentwickeln.


